DGUV V3 Prüfung: Sicherheit, die nachweisbar ist
Elektrische Geräte im Betrieb müssen zuverlässig funktionieren und dürfen kein Sicherheitsrisiko darstellen. Wir prüfen ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 – von Bürogeräten über Werkzeuge bis hin zu Verlängerungsleitungen und Kabeltrommeln. So erkennen Sie Mängel frühzeitig, erfüllen Ihre Prüfpflichten und haben im Audit oder Schadensfall eine saubere Dokumentation zur Hand.
Normgerechte Prüfungen
Wir prüfen Ihre ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel nach den geltenden Vorschriften und technischen Regeln. So erfüllen Sie Ihre Prüfpflichten und reduzieren Risiken für Mitarbeiter, Betrieb und Versicherungsschutz.
Lückenlose Dokumentation
Sie erhalten nachvollziehbare Prüfnachweise mit Ergebnis, Gerätezuordnung und Kennzeichnung. Ideal für Audits, interne Kontrollen, Berufsgenossenschaft, Versicherer und Ihre eigene Rechtssicherheit.
Klare Bewertung bei Mängeln
Wir dokumentieren festgestellte Mängel verständlich und geben klare Hinweise zum weiteren Vorgehen. So wissen Sie direkt, welche Geräte weiter genutzt, instandgesetzt oder außer Betrieb genommen werden sollten.
Service & Erinnerungsfunktion
Wir behalten Ihre Prüffristen im Blick und unterstützen Sie bei der Planung der nächsten Prüfung. Die Durchführung stimmen wir so ab, dass Ihre betrieblichen Abläufe möglichst wenig beeinträchtigt werden.
HSM Zurr- & Hebetechnik
Damit elektrische Geräte sicher im Einsatz bleiben: DGUV V3 Prüfung nach Vorschrift
Typische Mängel & dadurch entstehende Risiken
Viele Schäden an elektrischen Betriebsmitteln entstehen nicht plötzlich, sondern durch tägliche Nutzung, Transport, Feuchtigkeit, mechanische Belastung oder beschädigte Leitungen. Gerade bei Geräten, Kabeln, Netzteilen und Verlängerungen bleiben Mängel im Alltag oft unbemerkt. Eine regelmäßige DGUV V3 Prüfung deckt diese Risiken frühzeitig auf – bevor daraus Ausfälle, Stromunfälle, Brandgefahren oder Haftungsprobleme entstehen.
Ablauf der DGUV V3 Prüfung
Strukturiert, planbar und nachvollziehbar: So läuft die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel bei Ihnen im Betrieb ab. Vom ersten Gespräch über die Erfassung der Geräte bis zur Dokumentation – effizient organisiert und sauber protokolliert.
Vorgespräch & Prüfumfang festlegen
Wir klären, welche ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel bei Ihnen im Einsatz sind, in welchen Bereichen geprüft werden soll und ob besondere Einsatzbedingungen vorliegen – zum Beispiel Werkstatt, Lager, Büro, Baustelle oder Produktion. So lässt sich der Prüfaufwand von Anfang an sauber planen.
Terminplanung passend zu Ihrem Betrieb
Gemeinsam wählen wir ein Zeitfenster, das Ihre Abläufe möglichst wenig stört. Bei Bedarf planen wir die Prüfung abschnittsweise, damit Bürobereiche, Werkstatt, Produktion oder Lagerbetrieb während der Durchführung möglichst reibungslos weiterlaufen können.
Betriebsmittel
erfassen & zuordnen
Wir erfassen die zu prüfenden Geräte und ordnen sie eindeutig zu. Dazu gehören zum Beispiel Gerätetyp, Standort, Inventarnummer oder andere relevante Daten. So bleibt später nachvollziehbar, welches Betriebsmittel geprüft wurde und wann die nächste Prüfung ansteht.
Sichtprüfung, Messung & Funktionsprüfung
Die Prüfung umfasst eine Sichtprüfung auf erkennbare Schäden, die erforderlichen Messungen sowie eine Funktionsprüfung. Dabei werden unter anderem Anschlussleitungen, Stecker, Gehäuse, Schutzleiter, Isolationswerte und weitere sicherheitsrelevante Punkte überprüft.
Bewertung & Kennzeichnung der Geräte
Nach der Prüfung werden die Ergebnisse bewertet. Geräte ohne sicherheitsrelevante Mängel werden gekennzeichnet. Bei auffälligen oder mangelhaften Betriebsmitteln erhalten Sie eine klare Einordnung, ob eine weitere Nutzung möglich ist, eine Instandsetzung erforderlich wird oder das Gerät außer Betrieb genommen werden sollte.
Dokumentation übergeben & Prüffristen absichern
Sie erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation der Prüfung mit allen relevanten Prüfdaten. Auf Wunsch unterstützen wir Sie zusätzlich bei der Übersicht über kommende Prüftermine, damit wiederkehrende Prüfungen rechtzeitig geplant und Fristen zuverlässig eingehalten werden können.
Was fällt unter ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel?
Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind Geräte und Arbeitsmittel, die während des Betriebs bewegt werden können oder leicht von einem Ort zum anderen gebracht werden. Dazu zählen nicht nur klassische Elektrowerkzeuge, sondern auch Bürogeräte, Netzteile, Ladegeräte, Verlängerungsleitungen und viele weitere elektrische Betriebsmittel im Unternehmen. Wenn Sie unsicher sind, welche Geräte bei Ihnen geprüft werden müssen, klären wir den Umfang im Erstgespräch und empfehlen einen effizienten Prüfablauf.
Büro- & Betriebsgeräte:
Elektrische Geräte, die täglich im Büro, Sozialraum, Lager oder Betrieb genutzt werden – oft dauerhaft angeschlossen und deshalb regelmäßig prüfpflichtig.
Werkzeuge, Leitungen & mobile Geräte:
Elektrische Betriebsmittel, die häufig bewegt, transportiert oder unter anspruchsvolleren Bedingungen eingesetzt werden – zum Beispiel in Werkstatt, Lager, Produktion oder auf Baustellen.
DGUV V3 Prüftermin planen
Sie sind unsicher, welche ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel geprüft werden müssen oder wie Sie die Prüfung im Betrieb am besten organisieren? Wir strukturieren den Prüfumfang, stimmen einen effizienten Ablauf ab und liefern Ihnen klare Nachweise inklusive Dokumentation und Kennzeichnung – ohne dass Ihr Tagesgeschäft unnötig ausgebremst wird.
F.A.Q Anschlag- & Lastaufnahmemittel
Alle elektrischen Geräte, die bewegt werden können oder nicht fest installiert sind.
Dazu zählen zum Beispiel PCs, Monitore, Drucker, Netzteile, Ladegeräte, Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Mikrowellen, Tischlampen, Bohrmaschinen, Winkelschleifer, Handlampen, Verlängerungsleitungen, Kabeltrommeln und Mehrfachsteckdosen.
Entscheidend ist, dass das Betriebsmittel elektrisch betrieben wird und im Arbeitsalltag bewegt, umgestellt oder an verschiedenen Orten eingesetzt werden kann.
Ja, Unternehmen müssen elektrische Betriebsmittel regelmäßig auf ihren sicheren Zustand prüfen lassen.
Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass elektrische Arbeitsmittel sicher verwendet werden können. Die regelmäßige Prüfung dient dem Schutz der Mitarbeiter, der Betriebssicherheit und der rechtssicheren Dokumentation. Wird
die Prüfung nicht durchgeführt, können im Schadensfall Haftungsprobleme, Schwierigkeiten mit Versicherern oder Beanstandungen durch Berufsgenossenschaften entstehen. Grundlage sind unter anderem BetrSichV § 14 und DGUV Vorschrift
3.
Das hängt von Einsatzort, Nutzung, Beanspruchung und Gefährdungsbeurteilung ab.
Geräte in Büros werden meist weniger stark beansprucht als Betriebsmittel in Werkstätten, Lagern, Produktionsbereichen oder auf Baustellen. Deshalb können die Prüffristen unterschiedlich ausfallen. Häufig liegen die Intervalle
je nach Einsatzbereich zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren. Die konkrete Frist sollte so festgelegt werden, dass mögliche Mängel rechtzeitig erkannt werden, bevor daraus Gefahren entstehen.
Die Prüfung muss durch eine dafür befähigte Person erfolgen.
Für die Prüfung elektrischer Betriebsmittel ist Fachwissen erforderlich. Die prüfende Person muss die nötige Qualifikation, Erfahrung und Kenntnisse der geltenden Vorschriften besitzen, um den Zustand der Betriebsmittel sicher
bewerten zu können. Je nach Organisation kann die Prüfung durch eine Elektrofachkraft oder unter geeigneten Voraussetzungen im Rahmen der fachlichen Leitung und Aufsicht erfolgen. Entscheidend ist, dass die Prüfung fachgerecht,
nachvollziehbar und belastbar dokumentiert wird.
Geprüft werden sichtbare Schäden, elektrische Messwerte, Funktion und Sicherheit des Geräts.
Die Prüfung besteht in der Regel aus mehreren Schritten: Zuerst erfolgt eine Sichtprüfung, zum Beispiel auf beschädigte Kabel, Stecker, Gehäuse oder fehlende Kennzeichnungen. Danach folgen die erforderlichen Messungen, etwa
Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand oder Ableitströme. Zusätzlich wird die Funktion des Betriebsmittels geprüft, soweit dies für die Bewertung erforderlich ist. Am Ende werden die Ergebnisse dokumentiert und das geprüfte
Gerät entsprechend gekennzeichnet.
Mängel werden dokumentiert und Sie erhalten eine klare Einschätzung zum weiteren Vorgehen.
Nicht jedes auffällige Gerät muss automatisch entsorgt werden. Je nach Art des Mangels kann eine Instandsetzung, ein Austausch von Komponenten oder die Außerbetriebnahme erforderlich sein. Wichtig ist, dass mangelhafte Betriebsmittel
nicht einfach weiterverwendet werden, wenn dadurch eine Gefährdung entstehen kann. Sie erhalten eine nachvollziehbare Bewertung, damit Sie entscheiden können, welche Geräte weiter genutzt, repariert oder ersetzt werden sollten.
Hilfreich sind Anzahl, Art und Standort der zu prüfenden Geräte.
Für ein passendes Angebot benötigen wir möglichst eine grobe Übersicht über die vorhandenen Betriebsmittel. Dazu gehören zum Beispiel die ungefähre Anzahl der Geräte, Einsatzbereiche wie Büro, Werkstatt, Lager oder Baustelle
sowie der gewünschte Prüfstandort. Wenn bereits Gerätelisten, Inventarnummern oder frühere Prüfprotokolle vorhanden sind, können diese die Planung zusätzlich erleichtern. Falls keine Liste vorhanden ist, kann der Prüfumfang
auch gemeinsam abgestimmt werden.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation und geprüfte Geräte werden gekennzeichnet.
Auf Wunsch behalten wir Ihre Prüffristen mit im Blick und unterstützen Sie bei der rechtzeitigen Planung der nächsten Prüfung. Das ist besonders sinnvoll, wenn viele Betriebsmittel an verschiedenen Standorten oder in unterschiedlichen
Einsatzbereichen geprüft werden müssen. So vermeiden Sie abgelaufene Prüffristen, behalten Ihre Nachweise strukturiert zusammen und können die DGUV V3 Prüfung langfristig planbar in Ihren Betriebsablauf integrieren.